13.09.2017 / komba gewerkschaft nrw

komba Info-Reihe zum KiBiz fortgesetzt

Auch bei zweiter Informationsveranstaltung zum Kinderbildungsgesetz (KiBiz) der komba gewerkschaft nrw, 12. September in Bonn, wurden zahlreiche aktuelle Themen diskutiert. Zwei weitere Termine in Aachen und Dortmund folgen.

© komba gewerkschaft nrw

Die noch frische Landesregierung plant, das KiBiz grundlegend zu erneuern. Umso wichtiger ist es, dass sich diejenigen mit ihren Themen einbringen, um die es dabei geht: Das pädagogische Fachpersonal vor Ort. 

Die komba gewerkschaft nrw veranstaltet zu diesem Zweck eine Informationsreihe, um über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und diskutieren. So auch die nun zweite Veranstaltung in Bonn, zu der Kolleginnen und Kollegen aus den örtlichen Kindertagesstätten und Familienzentren kamen. (Auftakt war am 7. September in Mönchengladbach)

Gemeinsam mit Sandra van Heemskerk (stellvertretende Landesvorsitzende der komba gewerkschaft nrw) und Vertreterinnen des Fachbereiches Erziehung sowie der Kommission für Soziale Arbeit wurde über die generell angespannten Personalsituation und immense Belastung der Beschäftigten, dauerhaft unterbesetzt zu arbeiten, diskutiert. Ebenso setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Problematik des „Beschäftigungsverbotes bei Schwangerschaften“ auseinander, bei dem unter anderem Stellen aufgrund des Fachkräftemangels unbesetzt bleiben. Besprochen wurden auch die Qualifizierungsmöglichkeiten für Fachkräfte und Leitungen sowie die zahlreichen Verwaltungsaufgaben, die von den Leitungen und ihren ständigen Vertretungen täglich erledigt werden müssen.

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Hanne Koll-Levas (Mitglied im Fachbereich Erziehung der komba gewerkschaft nrw) sagt: „Auch hier bei der zweiten Informationsveranstaltung in Bonn ist deutlich geworden, dass mehr Personal in den Kindertagesstätten eingesetzt werden muss, um qualitativ gute Bildungsarbeit leisten zu können. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie entsprechende Qualifizierungsangebote für die Kolleginnen und Kollegen sind wichtig, um für den Berufsalltag ausreichend gerüstet zu sein.“

Für Ute Simon (Vorsitzende der Kommission Soziale Arbeit der komba gewerkschaft nrw und Vorsitzende der Fachkommission Sozial- und Erziehungsdienst des komba Ortsverbandes Bonn) ist eine Vernetzung der Professionen im Sozial- und Erziehungsdienst erstrebenswert: „Die daraus entstehenden Synergieeffekte hätten für alle Akteuren im System eine positive Wirkung.“

Sandra van Heemskerk ist auch mit der zweiten Veranstaltung und den Diskussionsergebnissen zufrieden. „Die Anregungen der Kolleginnen und Kollegen sind uns eine wichtige Grundlage für unsere Dialoge mit der Politik.“

Die Info-Reihe geht weiter: 

  • Donnerstag, 21. September: Aachen, Kontakt: Frank Meyers (info@komba-aachen.de)
  • Donnerstag, 5. Oktober: Dortmund , Kontakt: Christian Stemke (stemke@komba.de)


Beginn ist jeweils um 17 Uhr. Weitere Infos über die angegebenen Kontakte vor Ort.

Die komba gewerkschaft nrw beteiligt sich über die örtlichen Veranstaltungen hinaus aktiv in diversen Gremien und in Gesprächen mit der Politik an den Plänen zur KiBiz-Ausgestaltung. 

Kontakt

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